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"Aufklärung ist Ärgernis, wer die Welt erhellt,
macht ihren Dreck deutlicher.“

Karlheinz Deschner (1924-2014)















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Diese Seite wird nur noch als Archiv geführt. Anlässlich des 100. Geburtstags von Karlheinz Deschner haben wir eine neue Seite geschaffen, die technisch auf dem aktuellen Stand der Zeit ist.

Diese neue Homepage ist unter:
https://karlheinz-deschner.de/ zu erreichen.





20.04.24: Neuerscheinung

Im  Bildband Die Landschaft meines Lebens widmet sich Deschner ganz seiner fränkischen Heimat. Zusammen mit den Fotos des mehrfach ausgezeichneten „Rhön“-Fotografen Anton Kaiser ergibt das einen einzigartigen Bildband. Das Buch kann ab sofort beim Verlag vorbestellt werden und erscheint in Kürze.

 

13.04.24: Deschner E-Books

Anlässlich des 10. Todestags von Karlheinz Deschner bringt der Alibri Verlag zunächst drei Werke der Deschner-Edition als E-Book heraus: Opus diaboli, Was ich denke und die beiden frühen autobiographischen Romane.. Weitere Informationen finden sich auf der Seite des Alibri Verlages.











































































08.04.24: In Gedenken

Am 8. April jährt sich der Todestag des besonders als Literatur- und Christentumskritiker hervorgetretenen Schriftstellers Karlheinz Deschner. Aus diesem Grunde verweisen wir nochmals auf den fünften Band der Deschner-Edition, der sehr persönliche Texte des Autors enthält. Weitere Informationen finden sich auf der Seite des Alibri Verlages.

28.01.2024: 100 Jahre!

Karlheinz Deschner wäre dieses Jahres 100 Jahre alt geworden. Im Mai wird die Giordano-Bruno-Stiftung dieses Ereignis gebührend feiern. Zudem wird der Alibri Verlag zu diesem Anlass Karlheinz Deschners Die Landschaft meines Lebens. Über Franken und die Rhön veröffentlichen. Weitere Informationen dazu finden sich hier.

01.12.2023: Alternative für Weihnachten

Die von Karlheinz Deschner für eine Umfrage des Hessischen Rundfunks 1975 verfasste provokative „Alternative für Weihnachten“ beschließt seinen Essayband „Opus Diaboli“ (1987/2016) und ist auch hier nachzulesen.

29.10.23: Hans Albert ist tot

Wie seine Familie bekannt gab, ist der deutsche Soziologe, Philosoph und Wissenschaftstheoretiker Hans Albert am 24. Oktober im Alter von 102 Jahren verstorben. Mit Karlheinz Deschner verband Albert das gemeinsame Engagement bei der Giordano-Bruno-Stiftung. Beide hatten zudem einen intensiven Briefwechsel zu theologischen Fragen geführt. Die GBS hat anlässlich Alberts Tod einen bewegenden Nachruf verfasst.

30.08.2023: Erosion des Glaubens

Aufklärer wie Karlheinz Deschner haben maßgeblich dazu beigetragen, dass wir heute in einer Welt leben, die weitgehend ohne die Kirchen auskommt. Wie groß deren Bedeutungsverlust inzwischen ist, zeigt eine neue Analyse der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid). Demnach sind nur noch 48 Prozent der Deutschen Mitglied einer der beiden christlichen Großkirchen und lediglich noch 6 Prozent der Bevölkerung praktizieren ihren christlichen Glauben. Die ganze Studie kann hier nachgelesen werden.

23.05.2023: Karlheinz Deschners Geburtstag

Karlheinz Deschner wäre heute am 23. Mai 99 Jahre alt geworden. im Namen der Giordano Bruno Stiftung und seiner treuen Leserschaft möchte die Redaktion der Internetseite von Herrn Deschner an diesen Tag erinnern.

19.03.23: Blutiger Glaubenskonflikt

Kakan Baykal widmet sich für das Spektrum der Wissenschaft einem dunklen und blutigen Kapitel der Kirchengeschichte. Kaum hatten sich die Anhänger des Christentums als Machtfaktor im Römischen Reich etabliert, schon entbrannte ein erbitterter Streit über Glaubensinhalte. Der Artikel steht in bester Tradition der kritischen Aufklärung und beruft sich u.a. auf Karlheinz Deschner als Quelle. Der Beitrag ist hier kostenlos zu lesen.

21.02.23: Erinnerung an Deschners Lebenswerk

Der Fränkische Tag erinnert in einem Artikel an Karlheinz Deschners Lebenswerk und daran, dass es tatsächliche Menschen gab, die glaubten, der Autor und Kirchenkritiker sei vom Teufel besessen. Leider ist der Artikel hinter einer Bezahlschranke, dem geneigten Leser sei er dennoch empfohlen!

03.01.2023: Die Politik der Päpste

Vor 10 Jahren wurde Deschners Standardwerk zur neueren Kirchengeschichte „Die Politik der Päpste“ noch einmal komplett durchgesehen und aktualisiert veröffentlicht. Ergänzt wurde diese Neuausgabe mit einem ausführlichen Nachwort von Michael Schmidt-Salomon, der die Amtszeiten von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. mit spitzer Feder analysierte. Wer sich also über das Leben und Wirken des kürzlich verstorbenen Josef Ratzinger informieren möchte, sollte einen Blick riskieren.

26.11.2022: Herbert Steffen ist tot.

Herbert Steffen ist verstorben. Steffen unterstützte seinen Freund Karlheinz Deschner als Mäzen bis zu dessen Tod. Er gründete zudem die Giordano-Bruno-Stiftung, mit der er die säkularen Kräfte in Deutschland stärkte wie kaum ein anderer. Herbert Steffen starb am vergangenen Freitag im Alter von 88 Jahren. Sein Freund und Weggefährte Michael Schmidt-Salomon erinnert in einem bewegenden Nachruf an sein Leben.

15.10.22: 5. Todestag von Horst Herrmann

Im Herbst vor 5 Jahren verstarb der Kirchenkritiker Horst Herrmann. Bekannt wurde dieser durch seine Auseinandersetzungen mit der katholischen Amtskirche. Dem ehemaligen Priester Herrmann wurde wegen seiner Kirchenkritik 1975 die Lehrerlaubnis entzogen, woraufhin sich zahlreiche prominente Intellektuelle hinter Hermann stellten. In der Folge wurde eine intensive Debatte über die Wissenschaftsfreiheit im Bereich der Theologie geführt. Mit Karlheinz Deschner zusammen verfasste Herrmann das Buch Der Antikatechismus - 200 Gründe gegen die Kirchen und für die Welt, das 1991 zum ersten mal erschien.

28.08.22: Der Moloch

Vor 30 Jahren wurde mit Der Moloch Deschner wohl umstrittenstes Werk veröffentlicht. In diesem Buch erzählt er die Geschichte der USA als eine Abfolge von Gewalt und Krieg. Die Abhandlung ähnelt somit seiner Kriminalgeschichte. Leider wurde das Buch anders als bei der Kriminalgeschichte ohne Quellenverzeichnis veröffentlicht, zudem unterliefen dem Autor einige historische Fehler. Die Hinweise von Armin Pfahl-Traughber, der Deschner ansonsten sehr schätzt, sind daher für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Werk sehr wichtig.

17.07.22: Lebenserinnerungen von Herbert Steffen

Der Mitbegründer der Giordano-Bruno-Stiftung Herbert Steffen war, bevor er zum Kirchenkritiker wurde, ein eifriger und streng gläubiger Katholik. Dies änderte sich 1988, als er Karlheinz Deschners wohl bedeutendstes Buch „Abermals krähte der Hahn“ las. Steffen erzählt nun in seiner soeben erschienen Lebenserinnerungen, wie sehr ihn diese Lektüre veränderte: „Die Lektüre zog
mich derart in ihren Bann, dass ich für alles andere nicht mehr zu haben war. Nie zuvor in meinem Leben hatte ich Bücher mit dieser Inbrunst gelesen, und nie zuvor hat mich beim Lesen eine solche Wut gepackt.“ Fortan unterstützte der vom Paulus zum Saulus gewordene Steffen Karlheinz Deschner als Mäzen bis zu dessen Lebensende. Die ganze Geschichte von Steffens Wandlung kann man nun kostenlos auf der Seite der GBS nachlesen.

15.03.2022: Abermals krähte der Hahn

Vor 60 Jahren erschien mit Abermals krähte der Hahn Karlheinz Deschners wohl bedeutendstes Werk, das noch immer in jede Bibliothek eines säkularen Menschen gehört. Anlässlich dieses Jubiläums möchte die Redaktion daran erinnern, dass es dieses Werk in einer 2015 umfassend überarbeiteten Ausgabe weiterhin zu kaufen gibt.

15.02.22: Klaus Rainer Röhl verstorben

Bereits im November vergangenen Jahres verstarb der langjährige Konkret Herausgeber Klaus Rainer Röhl, dessen Leben das Neue Deutschland einer kritischen Betrachtung unterzieht. Röhl hatte sich im Laufe seines Lebens vom Linken zum rechten Nationalliberalen gewandelt. Der spätere Röhl hatte mit Karlheinz Deschner politisch nichts mehr gemeinsam. Dennoch sei daran erinnert, dass Röhl von 1973 bis 1979 die Zeitschrift »das da« herausgab. Für diese schrieb neben Rolf Hochhuth und Rudi Dutschke auch Karlheinz Deschner.

23.01.22: Missbrauch in der Kirche

Aus sehr aktuellem Anlass möchte die Redaktion nochmals auf ein Interview verweisen, welches Karlheinz Deschner 2010 der Deutschen-Presse-Agentur (dpa) gab, aber das dann nicht veröffentlicht wurde. Denn Deschners Antworten waren offenbar zu pointiert, weshalb die dpa plötzlich von der zugesagten Verbreitung des Interviews abrückte. Der Humanistische Pressedienst (hpd) traute sich dann das zu veröffentlichen, was deutschen Zeitungslesern vorenthalten wurde.

26.10.21 Deschner in Rezension erwähnt

Wolfram Schütte erinnert in einer Rezension zu Michael Maars neuestem Werk Die Schlange im Wolfspelz an die Verdienste von Karlheinz Deschner als Literaturkritiker. Er würdigt darin dessen Streitschrift Kitsch, Konvention und Kunst als „eine muntere Polemik gegen Autoren, mit denen man als bundesdeutscher Oberschüler oder Student traktiert wurde: z.B. Stephan Andres, Werner Bergengruen, Rudolf G. Binding, Hans Carossa, Hermann Hesse u.a.“ Den ganzen Beitrag kann man hier nachlesen.

30.08.21: Meinung zur Kriminalgeschichte

Das katholische Online-Magazin Kirche und Leben widmet sich in einem Beitrag über angebliche Vorurteile gegenüber der Kirche auch Karlheinz Deschners Kriminalgeschichte. In diesem widerspricht der Kirchenhistoriker Norbert Köster einer ganzen Reihe von Deschners Einschätzungen zur Kirchengeschichte. Allerdings sind die Ausführungen wenig überzeugend und offensichtlich interessengeleitet. Genau deshalb war die Kriminalgeschichte als Gegenpol so wichtig!

 26.06.21 Der große Dachschaden

Von Karlheinz Deschner stammt das Zitat „Je größer der Dachschaden, desto schöner der Ausblick zum Himmel.“ Damit meinte der Kirchenkritiker zwar in erster Linie das Christentum, aber wenn es um absurdes Denken und verrücktes Verhalten geht, haben Esoteriker und Verschwörungstheoretiker dem Papst & Co. längst den Rang abgelaufen. Der deschner.info Redakteur Frank Welker hat die Szene der Coronaleugner für die Zeitschrift MIZ unter die Lupe genommen.

08.05.21 Karlheinz Deschners Werke als Teil der gbs-Basisbibliothek

Zum "Welttag des Buches 2021" hat die Giordano-Bruno-Stiftung eine Liste mit Veröffentlichungen ihrer Mitglieder online gestellt. Darunter sind auch die nach Ansicht des gbs-Redaktionsteams wichtigsten Bücher von Karlheinz Deschner. Konkret handelt es sich um die folgenden Werke:

• Deschner, Karlheinz: Kriminalgeschichte des Christentums. 10 Bände. Rowohlt 1986ff.
• Deschner, Karlheinz: Das Kreuz mit der Kirche. Eine Sexualgeschichte des Christentums. Aktualisierte Neuauflage. Alibri 2021.
• Deschner, Karlheinz: Die Politik der Päpste. Aktualisierte Neuauflage. Alibri 2013.
• Deschner, Karlheinz: Abermals krähte der Hahn. Neuauflage. Alibri 2015.
• Deschner, Karlheinz: Was ich denke. Schriften zu Philosophie und Weltanschauung. Alibri 2018.

24.4.21: Kreuz mit der Kirche erschienen

Das Kreuz mit der Kirche gehört zu den großen historisch angelegten kirchen- und christentumskritischen Werken von Karlheinz Deschner. Das Buch behandelt die christliche Sexualmoral, den permanenten Widerspruch zwischen dem Ideal der Askese und der Lebensrealität sowohl des Klerus als auch der Gläubigen – und die Folgen, die sich daraus jahrhundertelang für das gesellschaftliche Leben und vor allem die Stellung der Frauen ergab. Für die Neuauflage hat Michael Schmidt-Salomon ein Nachwort verfasst. Das Buch kann ab sofort bestellt werden.

11.04.2021: Videotipp

 Beim NDR gibt es aktuell eine Sendung von 1965 zu sehen, in der es um Karlheinz Deschners Buch"Talente, Dichter, Dilettanten. Überschätzte und unterschätzte Werke in der deutschen Gegenwart" geht. In der Sendung äußern sich die Literaturkritiker und Literaturwissenschaftler Hans Mayer, Walter Jens, Marcel Reich-Ranicki und Ludwig Marcuse. Zusätzlich gibt es ein Interview mit Karl-Heinz Deschner über sein Buch zu sehen.
























14.03.2021: Netzfundstück

Auf nordbayern.de hat die Redaktion ein interessantes Zeitdokument gefunden. Es ist ein Bericht über einen Prozess gegen Karlheinz Deschner wegen Religionsbeschimpfung aus dem Jahre 1971. Der Beitrag kann hier nachgelesen werden.

05.02.2021: Hans Albert wird 100 Jahre!

Am 8. Februar 2021 feiert Hans Albert, der die Philosophie des Kritischen Rationalismus maßgeblich geprägt hat, seinen 100. Geburtstag. Aus diesem Anlass wird die Giordano-Bruno-Stiftung am kommenden Montag einen Online-Festakt ausrichten, auf dem erstmalig der Dokumentarfilm "Hans Albert – Der Jahrhundertdenker" gezeigt wird. Bereits heute hat das Hans-Albert-Institut eine Geburtstagsseite freigeschaltet, die bislang unveröffentlichte Film- und Tondokumente enthält und über die man dem Jubilar Glückwünsche übermitteln kann.

14.12.20: Alternative für Weihnachten

Die von Karlheinz Deschner für eine Umfrage des Hessischen Rundfunks 1975 verfasste provokative „Alternative für Weihnachten“ beschließt seinen Essayband „Opus Diaboli“ (1987/2016) und ist nun auch hier nachzulesen. Wir wünschen allen unseren Leserinnen und Lesern dennoch frohe Feiertage und bleiben Sie gesund! Die Redaktion

28.11.20 Neuauflage von Deschners "Sexualgeschichte des Christentums"

Wie bereits berichtet, wird Deschners Klassiker „Das Kreuz mit der Kirche“ in Bälde als erweiterte Neuauflage erscheinen. Nun wurde bekannt gegeben, dass Michael Schmidt-Salomon für diese Ausgabe ein ausführliches Nachwort mit dem Titel "Freie Liebe für freie Geister" verfasst hat. Darin zeigt er auf, wie brennend aktuell Deschners Analysen geblieben sind.
Die rund 640-seitige Hardcover-Ausgabe wird im Buchhandel 32 Euro kosten und Anfang 2021 erscheinen. Das Buch kann noch bis Ende Januar beim Alibri Verlag zum Subskriptionspreis von 27 Euro vorbestellt  werden.






























































13.11.20 Deschner und Irrationalismus

Der Politikwissenschaftler Paul Kleiser hat sich in einem Vortrag den Querdenkern und Coronarebellen gewidmet. Er sieht in diesen insgesamt eine "Mischung aus Irrationalismus und rechten bis rechtsextremen Bestrebungen" und warnt davor, sich diesen anzuschließen. Treffend schloss er seinen Vortrag mit einem bekannten Zitat von Karlheinz Deschner: "Je größer der Dachschaden, desto freier der Blick zum Himmel." Der ganze Beitrag lässt sich hier nachhören.

 31.10.2020 „Man nennt es Reformation“

Zum heutigen Reformationstag einige klare Worte von Karlheinz Deschner:

Die Heiligenlegenden entlarvte Luther als Märchen. An den Bibellegenden hielt er fest; am Teufelsglauben auch; am Hexenwahn auch; an der Ketzervertilgung auch; am Antisemitismus auch – am Kriegsdienst, an der Leibeigenschaft, den Fürsten. Man nennt es: Reformation.

28.08.2020  Deschners Kreuz mit der Kirche als Neuauflage vorbestellbar

Das Kreuz mit der Kirche gehört zu den großen historisch angelegten kirchen- und christentumskritischen Werken von Karlheinz Deschner. Das Buch behandelt die christliche Sexualmoral, den permanenten Widerspruch zwischen dem Ideal der Askese und der Lebensrealität sowohl des Klerus als auch der Gläubigen – und die Folgen, die sich daraus jahrhundertelang für das gesellschaftliche Leben und vor allem die Stellung der Frauen ergab. Das Buch kann ab sofort zum Subskriptionspreis vorbestellt werden.

19.07.2020 In der Neuen Zürcher Zeitung ist ein Loblied auf drastische Vergleiche erschienen, welche mitunter danebenhauen, die aber genau deshalb besonders schön sind. Eines der in der NZZ gelisteten Beispiele ist von Karlheinz Deschner, der einst über Ernst Jüngers literarische Erzeugnisse schrieb: „Prosa wie aus einem oberbayerischen Landratsamt. Brei auf Stelzen.“ Den ganzen Beitrag kann man hier nachlesen.

27.06.2020 Im November wird mit „Das Kreuz mit der Kirche“ eines der wichtigsten Bücher von Karlheinz Deschner in einer Neuauflage erscheinen. Weiterführende Informationen können Interessierte schon jetzt der Vorschau des Alibri Verlages entnehmen.  

17.05.2020 Am 12. Mai 2011 verstarb der bekannte Filmkritiker Michael Althen. Die FAZ stiftete im Mai 2012 zu seinen Ehren den jährlich vergebenen Michael-Althen-Preis für Kritik. Einer der ersten Preisträger war Willi Winkler mit einem Text in der Süddeutschen über Karlheinz Deschner, den Autor der Kriminalgeschichte des Christentums. Nun soll der Preis zum neunten mal vergeben werden. Einsendungen werden erbeten.

7.3.2020: Der Autor Wolfgang Brosche klärt im Interview mit der Frankfurter Rundschau über die Hintergründe der „Demo für alle“ auf, die sich für ein rückwärts gerichtetes Frauenbild einsetzt. Dabei verweist Brosche auch auf das Werk von Karlheinz Deschner, der die Sexualfeindlichkeit der Kirche umfassend untersuchte. Den ganzen Beitrag kann man auf der Seite der Frankfurter Rundschau nachlesen.

19.01.2020: Kritik an Deschner

Das katholische Online-Magazin Kirche+Leben Netz möchte mit Vorurteilen gegen die Kirche aufräumen und widmet sich in diesem Zusammenhang auch der Kriminalgeschichte des Christentums von Karlheinz Deschner. Diese sei einseitig und vieles werde aus dem Zusammenhang gerissen, folglich habe die Darstellung wissenschaftlich keinen Wert. Nun, wenn man anderen vorwirft, unwissenschaftlich zu arbeiten, dann sollte man dies anhand konkreter Beispiele belegen können. Aber bereits an diesem Minimalstandard scheitern die Verfasser.

10.10.2019 Auf der katholischen Bischofskonferenz in Fulda wurde zuletzt über die Ursachen und Folgen des Missbrauchsskandals der Katholischen Kirche gesprochen. Im Vorfeld der Veranstaltung hatte Opferverband Eckiger Tisch e.V. eine Entschädigung von 300.000 Euro pro Person gefordert, was bei den Bischöfen traditionell auf wenig Gegenliebe stieß. Weitere Informationen zu diesem Vorgang finden sich beim Humanistischen Pressedienst.
Über die Ursachen des Missbrauchsskandals hätten sich die Herren Bischöfe bei Karlheinz Deschner informieren können. Schon 2010 hatte dieser dem Humanistischen Pressedienst hierzu ein Interview gegeben.

25.08.2019: Auf Deschners Pfaden

In der Rhein-Neckar-Zeitung ist eine Besprechung des neuen Buches der Historikerin Catherine Nixey mit dem Titel Heiliger Zorn. Wie die frühen Christen die Antike zerstörten erschienen. Die Verfasserin der Buchbesprechung Sibylle Peine hält das Buch für lesenswert und verweist auf die vielen unbekannten Fakten. Erfreulicherweise vergisst sie nicht, Karlheinz Deschner zu würdigen, der mit seinen Werken das Thema bereits vor 20 Jahren eingehend untersuchte und der nun durch diese Neuerscheinung einmal mehr bestätigt wird.

23.06.2019: Karlheinz Deschner war nicht nur Kirchenkritiker und Menschenfreund, er sorgte sich zeitlebens auch um das Wohl der Tiere. So schrieb er bereits 1998 das Buch "Für einen Bissen Fleisch", indem er sich der Geschichte des Tierleids widmete. Auf dieses Engagement für Tiere verweist nun Colin Goldner in einem Beitrag für den Humanistischen Pressedienst, in dem er sich mit radikalen Antiveganisten auseinandersetzt.

12.05.2019: Jürgen Roth gab im April der Badischen Zeitung ein Interview zu den Staatsleistungen an die Kirchen. Für den Humanistischen Pressedienst geht Roth nun auf einige Nachfragen zu seinen Ausführungen ein und würdigt dabei Karlhein Deschner in bemerkenswerter Weise: „Selbstverständlich vergessen wir Karlheinz Deschner nicht, der in unermüdlicher Arbeit den gerne präsenten Nimbus der historisch-moralischen Unantastbarkeit der Kirchen auf den Schrottplatz der Geschichte abtransportiert hat.“ Der ganze Artikel kann hier nachgelesen werden.

28.02.2019: 1974 erschien mit Das Kreuz mit der Kirche erstmals Deschners umfassende Sexualgeschichte des Christentums. Das Buch beschrieb eindringlich, welche schlimmen Folgen die Unterdrückung des geschlechtlichen Lebens durch die christlichen Kirchen hatte. Der in der katholischen Kirche weit verbreitete Missbrauch von Kindern ist nicht zuletzt ein Resultat dieser verklemmten Sexualmoral. Doch statt sich endlich glaubhaft mit diesem Problem auseinanderzusetzen, beschimpft der Papst Kirchenkritiker lieber als "Freunde des Teufels".

18.01.2019: Vor rund zwanzig Jahren erschien Zwischen Kniefall und Verdammung. Robert Mächler, ein gläubiger Antichrist. Eine Auswahl aus seinem religions- und kirchenkritischen Werk, das von Karlheinz Deschner herausgegeben wurde. Deschner war es zudem, der Robert Mächler kurz vor seinem Tod dazu bewegen konnte, einer nach ihm benannten Stiftung zuzustimmen. Diese betreute bis zu ihrer Auflösung 2010 Mächlers schriftstellerischen Nachlass und vergab den Robert-Mächler-Preis für kritische Aufklärung und humanitäres Engagement. Wer mehr über das Werk dieses großartigen Schriftstellers erfahren möchte, kann dies auf der für deschner.info archivierten Homepage der Robert-Mächler-Stiftung tun.  

30.11.2018: Der Zeit-Autor Raoul Löbbert beschwerte sich in einem Artikel über das "alltägliche Christen-Bashing. Zudem beklagte er sich über "moderne Atheisten" und ihren Kirchenhass. Ralf Rosmiarek vom Humanistischen Pressedienst möchte dies nicht unkommentiert lassen und nimmt in seiner Replik ausführlich Bezug zum Werk von Karheinz Deschner.

 

17.10.2018:

„Ihr aber, wenn es so weit sein wird,
dass der Mensch dem Menschen ein Helfer ist,
gedenkt unserer
mit Nachsicht“.
Bertolt Brecht: An die Nachgeborenen

Am 13.Oktober verstarb die langjährige Wegbegleiterin von Karlheinz Deschner Gabriele Röwer. Röwer hatte zunächst Theologie studiert, sich dann aber vom Christentum abgewandt und sich dem Studium der Philosophie, Germanistik und Psychologie gewidmet. Beruflich war sie pädagogisch und therapeutisch in Mainz tätig. Seit ihrer Pensionierung war sie u.a. als Mitherausgeberin nachgelassener Schriften des Schweizer Religions- und Kirchenkritikers Robert Mächler tätig und kümmerte sich intensiv, um das schriftstellerische Erbe von Karlheinz Deschner. So betreute sie die Deschner-Edition des Alibri Verlages und schrieb zahlreiche Texte für deschner.info. Stets engagierte sie sich für eine aufgeklärtere und bessere Welt. Bis zuletzt setze sie sich in Mainz für die Flüchtlingshilfe ein. Mit Gabriele Röwer verlieren die Redaktion von deschner.info und die Giordano-Bruno-Stiftung eine wichtige Mitstreiterin, die wir schmerzlich vermissen werden.

12.10.2018: Der Humanistische Pressedienst berichtet über einen Oberstleutnant der Bundeswehr, dessen Haltung zum Christentum sich durch die Lektüre von Karlheinz Deschners Kriminalgeschichte nachhaltig geändert hat. Seine ablehnende Haltung gegenüber der christlichen Religion macht ihm jedoch das Leben in der Armee schwer. Die ganze Geschichte lässt sich hier nachlesen.

 

28.08.2018: Dominik Riedo, Schweizer Literat und Philosoph, Mitherausgeber von „Aufklärung und Kritik“, würdigte für die Herbst Ausgabe (Nr.9/2018) der Loosli Zeitung, herausgegeben von der Carl Albert Loosli-Gesellschaft, die Aphoristik Karlheinz Deschners, mündend in den 4. Band „Auf hohlen Köpfen ist gut trommeln“, den Gabriele Röwer 2017 im Auftrag des Autors posthum bei Lenos/Basel herausgab.

09.06.2018: Karlheinz Deschner: Was ich denke erschienen

Der fünfte Band der Deschner-Edition enthält Texte des bekannten deutschen Kirchenkritikers, welche die philosophischen und weltanschaulichen Grundlagen seines Denkens und seines kritischen Blicks auf die Welt ausführlich darlegen.

Sie zeigen einen „unheilbar“ skeptischen Autor, für den die so genannten letzten Fragen offen bleiben; einen Humanisten, der die Perspektive der Unterdrückten und Geschundenen einnimmt; einen Intellektuellen, der an jeder Formulierung so lange feilt, bis sein Argument eine scharfe Waffe ist. Das Buch ist ab sofort beim Alibri Verlag oder im Buchhandel erhältlich.

 

09.04.2018: Am 8. April jährte sich der Todestag des besonders als Literatur- und Christentumskritiker hervorgetretenen Schriftstellers Karlheinz Deschner. Aus diesem Anlass ist im heutigen hpd-Telegramm (dem täglichen Nachrichtenüberblick des Humanistischen Pressedienstes) ein Interview von Martin Bauer mit dem Philosophen Hermann Josef Schmidt zu lesen. Seinen langjährigen Freund, „Humanist ungewöhnlich weiten Horizontes“ und sprachmächtiger Selbstdenker, würdigte Schmidt bereits mehrfach - so 1994 in der Verteidigung gegen Deschners Kritiker Das "einhellige" oder scheinheilige "Urteil der Wissenschaft"? sowie in zwei Laudationes: 2004 zum 80. Geburtstag, 2013 zum Abschluss der zehnbändigen Kriminalgeschichte des Christentums bei Rowohlt. Der Nietzsche-Forscher H.J. Schmidt hebt auch im hpd-Interview die Besonderheiten des konsequent agnostischen Denkers Karlheinz Deschner hervor, der, fern jeglicher Eingruppierung, „Verbalqualm nicht nur durchschaut, sondern treffsicher diskreditiert“, in den großen Werken ebenso wie in seiner Aphoristik (posthum: Auf hohlen Köpfen ist gut trommeln, Lenos 2017). Der Alibri-Verlag widmet Karlheinz Deschner den 5. Band seiner Deschner-Edition: Schriften zu Philosophie und Weltanschauung. Die Subskriptionsfrist läuft noch bis Ende Mai 2018.

 

04.04.2018: Katholizismus und Christentum: Die Diskussion um Horst Jungingers Kritik an Karlheinz Deschner wird fortgesetzt
 
Rolf Bergmeier, Philosoph, Althistoriker (Kritik am Begriff der "christlich-abendländischen Kultur"), Mitglied im GBS-Beirat, übt am 3. April im hpd Kritik an der zwei Monate zuvor im hpd veröffentlichten Behauptung Horst Jungingers, Karlheinz Deschners Ansicht, „die Kirche würde das vom Christentum eigentlich Gemeinte verfälschen“, sei „wissenschaftlich unsinnig und historisch vollkommen daneben“. Bergmeier belegt seine Kritik mit zahlreichen Beispielen aus Geschichte und Philosophie. Daraus ergibt sich eine weitere Diskussion über Horst Jungingers Replik auf Gabriele Röwers Kritik am neuen Lehrstuhl für Religionskritik in Leipzig vom 31.1.2018, fokussiert nun auf das Verhältnis von Katholizismus und Ur-Christentum sowie, darüber hinaus, auf dessen – gedanklich wie ethisch - ausnahmslos außerchristliche Verwurzelung im jüdisch-hellenistischen Synkretismus des damaligen Mittelmeerraumes – von Deschner bestens quellenbelegt schon 1962 (u.ö.)  in Abermals krähte der Hahn.

 

01.03.2018 Religionskritiker in der Augsburger SPD unerwünscht
 
Das aktuelle hpd-Telegramm informiert über einen Vorfall jüngst in einem Augsburger Unterbezirk der SPD, der die Brisanz der zuvor im hpd geführten Debatte über Reichweite und Grenzen der Religionskritik, mit explizitem Bezug auf Karlheinz Deschner, verdeutlicht (siehe unten die Updates vom 31.01. und 22.02.18):
 
David Farago, GBS- Regionalgruppenvertreter und stellv. Vorsitzender des Bundes für Geistesfreiheit Bayern sowie  Initiator der Kunstaktion „11. Gebot“ („Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen“), wollte in die SPD eintreten, sein Antrag wurde abgelehnt wegen religionskritischer Äußerungen im Internet. Gemeint ist der Bezug von Facebook-Kommentaren Faragos auf Karlheinz Deschners „Kriminalgeschichte des Christentums“, zumal auf deren Schluss (Band X, 2013, S. 224-26, partim): „Seit Konstantin wurden Heuchelei und Gewalt die Kennzeichen der Kirchengeschichte, wurde Massenmord zur Praxis einer Religion. EINEN zu töten war strikt verboten, Tausende umzubringen ein gottgefälliges Werk. Das Ganze heißt nicht Geisteskrankheit, das Ganze heißt Christentum.“

 

22.02.18: Auf die kritischen Anmerkungen von Gabriele Röwer am 31. Januar im hpd zur Vorstellung eines neuen Lehrstuhls für Religionskritik an der Universität Leipzig im DLF (22.1.2018) replizierte der Inhaber dieser Stiftungsprofessur, Horst Junginger, am 6. Februar. Beide Beiträge wurden lebhaft kontrovers kommentiert – bis heute 46 mal.

 

31.01.18: „Jenseits des Kirchenhasses“: Religionskritik „mit heiterer Gelassenheit“?

Anlässlich der Stiftung des ersten Lehrstuhls für Religionskritik im deutschsprachigen Raum Anfang Januar dieses Jahres durch den „innerkirchlichen“ Kirchenkritiker Adolf Holl sprach der Religionswissenschaftler Christian Röther am 22. Januar in der Sendung „Tag für Tag“ des Deutschlandfunks mit Horst Junginger, Inhaber dieser Stiftungsprofessur in Leipzig. Das Bild, das dabei von der Religionskritik im Allgemeinen und von Karlheinz Deschner im Besonderen gezeichnet wurde, provozierte den Widerspruch von Gabriele Röwer.

 

28.01.2018: Vorschau des Alibri Verlages

Der Alibri Verlag hat seine Vorschau für das Frühjahr 2018 veröffentlicht. Darin findet sich eine umfangreiche Darstellung des kommenden 5. Bandes der Deschner-Edition.

24.12.2017: Alternative für Weihnachten

Die von Karlheinz Deschner für eine Umfrage des Hessischen Rundfunks 1975 verfasste provokative „Alternative für Weihnachten“ beschließt seinen Essayband „Opus Diaboli“ (1987/2016) und ist nun auch hier nachzulesen.

25.11.2017: Fünfter Band der Deschner-Edition

Der Alibri Verlag wird im Rahmen seiner Deschner-Edition den Band Was ich denke neu auflegen. Ergänzt werden soll das erstmals in den 1990er Jahren erschienene Werk durch weitere Essays (u.a. seinen wichtigen, umfangreichen Aufsatz von 1977 Warum ich Agnostiker bin, ein Desiderat) sowie durch Reden von Karlheinz Deschner, Richard Dawkins und Michael Schmidt-Salomon (2004, 2007 und 2010). Der Band kann ab sofort beim Verlag zum Subskriptionspreis vorbestellt werden. Ausführliche Informationen zur Neuauflage finden Sie hier.

Im Herbst beabsichtigt der Verlag dann Deschners vielleicht umstrittenstes Werk Der Moloch in einer um kritische Hinweise und Kommentare ergänzten Fassung neu herauszugeben. Der weitere Editionsplan steht noch nicht fest. Die Leserinnen und Leser Deschners können dem Verlag daher noch gerne ihre Wünsche übermitteln.

 

1.11.2017: Deschners Reformations-Resümee in FAZ und DLF Kultur

Die Kulturpresseschau des Deutschlandfunks Kultur lässt Hans von Trotha am 31.10.2017, zum Abschluss des Reformationsjubiläums, bezeichnenderweise enden mit Karlheinz Deschners Aphorismus zur Reformation, zitiert von Oliver Maria Schmitt, ehemaliger Chefredakteur der Titanic, in seinem für die FAZ geschriebenen Nachruf auf das „Reformationsmythosjubiläumsjahr“: "'Die Heiligenlegenden entlarvte Luther als Märchen', hatte der Kirchenkritiker und Spielverderber Karlheinz Deschner einst geschrieben. 'An den Bibellegenden hielt er fest; am Teufelsglauben auch; am Hexenwahn auch; an der Ketzervertilgung auch; am Antisemitismus auch – am Kriegsdienst, an der Leibeigenschaft, den Fürsten. Man nennt es: Reformation.'" Hier nachzulesen und nachzuhören.

 

31.10. 2017 „Man nennt es Reformation“
 
Anlässlich der Feiern zum 500. „Reformationstag“ erinnern wir nochmals an den Luther gewidmeten Sonderband 2/2017 der Zeitschrift Aufklärung und Kritik. Dort (wie u.a im schweizerischen und österreichischen Freidenker) stellte Gabriele Röwer zentrale Passagen aus dem 11. und 12. Kapitel des 8. Bandes von Karlheinz Deschners Kriminalgeschichte des Christentums vor, von Deschner selbst pointiert zusammengefasst in seinem Aphorismus: „Die Heiligenlegenden entlarvte Luther als Märchen. An den Bibellegenden hielt er fest; am Teufelsglauben auch; am Hexenwahn auch; an der Ketzervertilgung auch; am Antisemitismus auch, am Kriegsdienst, an der Leibeigenschaft, den Fürsten. Man nennt es: Reformation.“

 

20.08.17 Aus aktuellem Anlass:

Liebe Leserinnen und Leser,
leider kursieren im Internet inzwischen zahlreiche Raubkopien von Karlheinz Deschners Werken. Wir möchten Sie, als Interessierte an Deschners Werken, darum bitten, auf die gedruckten Originalwerke zurückzugreifen. Autoren und Verlage stecken viel Zeit und Geld in ihre Werke und haben dafür eine faire Vergütung verdient. Von Raubkopien profitieren letztlich nur die Betreiber dubioser Seiten im Internet, die mit gestohlener Arbeit anderer Werbeeinnahmen generieren. Zudem besteht auf solchen Seiten immer die Gefahr, sich einen Computervirus einzufangen. Vielen Dank!
Die Redaktion

 

 

29.05.17 Gegen den Versuch einer Vereinnahmung Karlheinz Deschners für den „humanistischen Antinatalismus“ Karim Akermas auf hpd am 23.5.2017 wandte sich Gabriele Röwer am 25.5.2017 mit einem kritischen Kommentar.

 

19.05.17 Aus Anlass des 10. Todestages von Hans Wollschläger gedenken auch wir der hohen Wertschätzung, welche die – nicht nur räumlich benachbarten – kirchenkritischen Literatenfreunde Karlheinz Deschner und Hans Wollschläger einander entgegen brachten.
 
Zum einen spiegelt sie sich, pars pro toto, in Deschners Erinnerung an Hans Wollschläger vom 27. Juni 2007*, zumal an dessen fulminanten, seinem eigenen Denken zutiefst entsprechenden Essay “Was man von hier oben alles sieht. Kleine Mauerschau des Alterns oder Anderrede vom Weltgebäude herab“ (Erstveröffentlichung in der F.A.Z. vom 6. Mai 2000, S. 1).
*Später wurde Deschner die – mit Wollschlägers kirchenkritischem Denken vertraute Leser befremdende – kirchliche Beisetzung des Freundes als nicht dessen Wunsch gemäß bekundet.
 
Wollschlägers Hochachtung Karlheinz Deschners wiederum kommt etwa in der „Leitfaden a priori“ betitelten Würdigung seiner „Kriminalgeschichte des Christentum“ zum Ausdruck, 1997, nach dem Erscheinen des 5. Bandes, für den Deutschlandfunk geschrieben und seither mehrfach veröffentlicht, zum Beispiel im Deschner gewidmeten Sonderband der Zeitschrift „Aufklärung und Kritik“ 9/2004 (oft zitiert wurde der – den ethischen Impetus von Deschners Kirchenkritik unübertreffbar klar auf den Punkt bringende – Passus Seite 66, 1. Spalte unten bis 2. Spalte oben).

 

17.05.17 Karlheinz Deschners mehrfach neu aufgelegte literarische Streitschrift von 1957 Kitsch, Konvention und Kunst findet, zur Freude aller, die gerade auch seine Sprachkunst schätzen, immer wieder Beachtung, so jetzt durch den vielseitigen Schauspieler Helmut Thiele: Am 20. Mai 2017, wenige Tage vor dem 93. Geburtstag Karlheinz Deschners (23.5.1924-8.4.2014), liest er im Ledenhof Osnabrück aus diesem epochalen Werk, durch dessen Kontrastierung über- und unterschätzter Autoren seiner Zeit, so einst Günter Maschke, eine ganze Generation „lesen lernte“, auch Thiele selbst. Dessen Hauptaugenmerk ist auf Deschners Stilkritik Hermann Hesses gerichtet, voran in den Gedichten und im Roman Narziss und Goldmund.

Ergänzt sei hier, zum einen, dass Deschner 1980 der Ullstein-Ausgabe des Buches das Kapitel „Zum Kitsch – Ein Widerruf“ voranstellte, worin er den einstigen Primat ästhetischer Kritik des Kitsches bestritt zugunsten dessen ethischer Bewertung; zum andern, dass er, hochbetagt, Volker Michels, dem Herausgeber von Hesses Werken, versicherte, unbeschadet seiner einstigen Kritik Hesses hege er insbesondere gegenüber seiner pazifistischen und (zumal tier-) ethischen Haltung große Achtung, ja, Sympathie.

15.5.2017 Der Erstauflage von Karlheinz Deschners 4. Aphorismenband „Auf hohlen Köpfen ist gut trommeln“ im Frühjahr 2017 bei Lenos/Basel folgt ebenfalls noch 2017 in der Reihe Lenos Pocket die Neuauflage des 3. Aphorismenbandes „Mörder machen Geschichte“, woraus einmal mehr die erfreulich gute Resonanz auf Deschners Aphorismen erhellt.

8.4.2017 Wir gedenken des Todes von Karlheinz Deschner vor 3 Jahren zunächst mit der, erneut nur partiell möglichen, Rekonstruktion des eindrucksvollen Videos eines italienischen Verehrers Karlheinz Deschners vom 10.April 2014. Der Text, wie damals begleitet vom Adagio in re (base) 1999 von Richard Benson, ist hier abrufbar.

„Wie könnte ich glauben, es werde, früher oder später, besser, wenn ich bezweifle, dass es je besser wird – und doch mühte ich mich ein Leben lang, dass es besser werde, eher früher als später.“

Deschners Vermächtnis wirkt weiter

In der Reihe „Deschner-Edition“ des Alibri-Verlags werden weiterhin vergriffene bzw. nur noch antiquarisch lieferbare Werke des Autors mit großer Sorgfalt neu herausgegeben: Auf Die Politik der Päpste (im 19. und 20. Jhrdt.) – 2013 – und Abermals krähte der Hahn – 2015 (eine akribisch die theologische Fachliteratur auswertende Kritik der Glaubensgrundlagen des Christentums und seiner blutigen Geschichte, stark erweitert dann vor allem in Deschners zehnbändiger Kriminalgeschichte des Christentums) folgte 2016 Deschners vielbeachtetes erzählerisches Frühwerk von 1956 und 1958: Die Nacht steht um mein Haus und Florenz ohne Sonne sowie die unverändert aktuelle Sammlung Opus Diaboli – Fünfzehn unversöhnliche Essays über die Arbeit im Weinberg des Herrn (ausführlich siehe unten zum jeweiligen Update).

Am 23. April 2016 verlieh die Giordano-Bruno-Stiftung zum zweiten Mal ihren 2004 ins Leben gerufenen, 2007 dem englischen Evolutionsbiologen und Religionskritiker Richard Dawkins zugedachten Deschner-Preis, und zwar an den in Saudi-Arabien wegen seines vehementen Eintretens für eine säkulare Gesellschaft zu 10 Jahren Haft und 1000 Peitschenhieben verurteilten Blogger Raif Badawi und an seine Frau, die Menschenrechtsaktivistin Ensaf Haidar. Sie nahm den mit 10.000 Euro dotierten Preis im Rahmen eines öffentlichen Festakts in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt entgegen, die Laudatio hielt der deutsch-arabische Islamkritiker und Bestsellerautor Hamed Abdel-Samad. Nähere Infos siehe hier.

Nicht nur vor diesem Hintergrund erinnern wir auch am 3. Jahrestag des Todes von Karlheinz Deschner an einige seiner religionskritischen Aphorismen, welche, aktueller denn je, das allen institutionalisierten Religionen, voran den monotheistischen, inhärente Gewaltpotential anklagen, den religiös verbrämten Treibriemen für die militante Durchsetzung höchst irdischer Machtinteressen:

Blinder Glaube? Was sonst!

Aller Monotheismus hat etwas Chauvinistisches.

Steigerung: Eifer – Glaubenseifer – Feuereifer.

Hat eigentlich die Skepsis auf die Schlachtfelder geführt oder der Glaube?

Illusionen müssen sterben, damit Menschen leben können.

Auch Religion ist nur eine Frage der Geographie. Und des Datums.

Warum fürchtet Aufklärung nie die Religion, Religion aber stets die Aufklärung?

(Quelle: Diese Sentenzen wurden einbezogen in den 4., im Herbst 2016 bei Lenos/Basel posthum erschienenen, Band alter und neuer Aphorismen „letzter Hand“ von Karlheinz Deschner: „Auf hohlen Köpfen ist gut trommeln“.)

„Man nennt es Reformation“

Mitnichten, wie oft behauptet, als Beitrag zur europäischen Aufklärung mit ihren zentralen geistigen und, ihm stets nicht minder wichtig, ethischen Implikationen begreift Karlheinz Deschner die von Martin Luther ausgehende „Reformation“. Im Luther gewidmeten Sonderband 2/2017 der Zeitschrift „Aufklärung und Kritik“ anlässlich der Fünfhundertjahrfeier seines Thesenanschlags zu Wittenberg ist die komprimierte Zusammenfassung von Deschners Luther-Kritik aus dem 8. Band seiner Kriminalgeschichte des Christentums nachzulesen, resümiert in seinem bekannten Aphorismus:

Die Heiligenlegenden entlarvte Luther als Märchen. An den Bibellegenden hielt er fest; am Teufelsglauben auch; am Hexenwahn auch; an der Ketzervertilgung auch; am Antisemitismus auch – am Kriegsdienst, an der Leibeigenschaft, den Fürsten. Man nennt es: Reformation.

 

06.01.17 Zweifache Würdigung Karlheinz Deschners im politischen Kabarett des Bayern-TV

Während der Verleihung des „bayerischen Kabarett-Preises“ am 12. September 2016 – hier nachzuhören, Wiederholung der Höhepunkte am 30. Dezember 2016 – an HG Butzke gipfelte dessen Religionskritik in einem bekannten, vom Publikum mit starkem Applaus aufgenommenen Aphorismus von Karlheinz Deschner (Minute 1.04.40-43). Georg Schramm, der danach mit dem „Ehrenpreis für sein Lebenswerk“ ausgezeichnet wurde – „das Beste und Aufrichtigste, was dem deutschen Kabarett in den letzten dreißig Jahren passieren konnte“ –, dankte Butzke am Schluss seiner Rede (Minute 1.32.01-09) unter anderem für „die große Freude durch die Erwähnung des Namens von Karlheinz Deschner, der uns die zehnbändige Ausgabe der Kriminalgeschichte des Christentums geschenkt hat“, und empfahl sie dem Publikum als „lesenswert“.

27.11.16 Neuerscheinung: Karlheinz Deschner:
Auf hohlen Köpfen ist gut trommeln
Alte und neue Aphorismen – eine Auswahl letzter Hand

Diese Sammlung alter und neuer Aphorismen – eine vom Verfasser autorisierte Auswahl letzter Hand – vereinigt Karlheinz Deschners teilweise schon ins allgemeine Sprachgut aufgenommene Favoriten aus den Bereichen „Geist und Kunst“, „Mensch und Leben“, „Geschichte und Politik“, „Gesellschaft, Recht, Natur“ sowie „Religion und Klerus“ und „Über mich selbst“. In seiner erst nach der Lebensmitte entdeckten Lieblingsgattung – ein „Handstreich mit dem Kopf“ – komprimiert er die geistig-emotionale Essenz seiner übrigen Werke, sie zu- und überspitzend, oft sarkastisch, auch paradox.

„Es sind echte Perlen, ja Kronjuwelen darunter, Sprüche von einer Eleganz der Formulierung, von einer prägnanten Kürze und treffsicheren Pointierung, die ihresgleichen im ganzen aphoristischen Blätterwald der Gegenwart suchen“, so der Kirchenkritiker Hubertus Mynarek. Für den Philosophen Hermann Josef Schmidt ist Deschner „innerhalb des deutschen Sprachraums nach Lichtenberg im 18. und Nietzsche im 19. mit Karl Kraus der Aphoristiker des 20. Jahrhunderts“.

Neben seinen Favoriten aus den Bänden I-III („Nur Lebendiges schwimmt gegen den Strom“, Lenos 1985; „Ärgernisse“, Rowohlt 1994; „Mörder machen Geschichte“, Lenos 2003) gibt es in diesem letzten Band viele Aphorismen aus den Altersjahren Deschners, welche das Bild dieses Autors für all jene ergänzen, die an seinem Werk und Leben interessiert sind.

Mit einem Nachwort der Herausgeberin Gabriele Röwer.

Das Buch kann direkt beim Verlag oder im Denkladen bestellt werden.

 

19.11.16 Karlheinz Deschner Sonderaktion

Zu jedem Band der Kriminalgeschichte wurde von Rowohlt ein umfangreiches Begleitheft mit Interviews, Hintergründen, persönlichen Anekdoten und Textauszügen veröffentlicht. Diese Broschüren haben unter Sammlern Kultstatus und sind gesuchte Raritäten. Der Alibri Verlag hat aus dem Nachlass von Karlheinz Deschner eine Anzahl Broschüren bekommen und möchte diese nun seinen treuesten Leserinnen und Lesern mit jeder Vorbestellung von Dechners Opus Diaboli zukommen lassen.

Weitere Infomationen gibt es hier.

 

 

15.10.16 Colin Goldner nimmt in einem Beitrag über Tierrechte beim Humanistischen Pressedienst umfangreich Bezug auf Karlheinz Deschners Werk.

04.09.16: Die beiden Romane von Karlheinz Deschner sind ein Buchtipp bei liesmalwieder.de

16.07.16: Beim Alibri Verlag sind soeben im Rahmen der Deschner-Edition die beiden Romane von Karlheinz Deschner Die Nacht steht um mein Haus und Florenz ohne Sonne erschienen. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Seite des Verlages. Dort gibt es auch die Möglichkeit der Bestellung. Wer zunächst erstmal reinlesen möchte, wird dort ebenfalls fündig.

 

05.06.16: Im Rahmen seiner Deschner Edition wird der Alibri Verlag im Herbst den Klassiker Opus diaboli neu herausbringen. In fünfzehn „unversöhnlichen Essays“ beleuchtet Karlheinz Deschner Episoden aus der Kriminalgeschichte des Christentums. Erstmals 1987 erschienen, haben selbst die Beiträge nichts an Aktualität verloren, die zu bestimmten Anlässen veröffentlicht wurden (wie dem Besuch des dama­ligen Papstes in Südamerika). Mit der ihm eigenen sprachlichen Wucht entlarvt Deschner die Konstantinische Schenkung als großes Betrugsmanöver, veranschaulicht das schwierige Verhältnis von Christentum und Sexualität und prangert die Politik der Päpste im 20. Jahrhundert an.

28.05.16: Last Order:

Der Alibri Verlag hat die Frist für eine Subskription der Neuveröffentlichung von Karlheinz Deschners Romanen bis zum 30.6. verlängert.

Wer bis zu diesem Datum bestellt, bezahlt statt 19 Euro nur 17 Euro. Vorbestellt werden kann das Buch direkt beim Verlag oder überall im Buchhandel.

8.4.2016 Wir gedenken des Todes von Karlheinz Deschner vor 2 Jahren, dessen Vermächtnis weiter wirkt im mündlichen wie geschriebenen Wort.

Vorangestellt sei auch diesmal der Versuch einer, wenn leider auch nur partiellen, Rekonstruktion des eindrucksvollen Videos eines italienischen Verehrers Karlheinz Deschners vom 10.4.2014: das mit diesem Video verbundene YouTube-Konto wurde zwar „aufgrund mehrerer Meldungen Dritter über Urheberrechtsverletzungen“ gekündigt. Der Text aber (übersetzt von Renate White), wie am 8.4.2014 begleitet vom Adagio in re (base) 1999 von Richard Benson, ist hier abrufbar.

In der Reihe „Deschner-Edition“ des Alibri-Verlags werden vergriffene bzw. nur noch antiquarisch lieferbare Werke des Autors mit großer Sorgfalt neu aufgelegt, 2015, nach Die Politik der Päpste (im 19. und 20. Jhrdt.) – 2013 –, Abermals krähte der Hahn (von 1962), die Ergebnisse historisch-kritischer Forschung moderner Theologen akribisch auswertend eine fulminante Kritik der Glaubensgrundlagen des Christentums und, im letzten Drittel, seiner blutigen Geschichte (später erheblich erweitert vor allem in der zehnbändigen Kriminalgeschichte des Christentums),

Am 1. Mai 2016 erscheint in dieser Reihe Deschners vielgepriesenes literarisches Frühwerk: die beiden Romane Die Nacht steht um mein Haus (1956) und Florenz ohne Sonne (1958), worin bereits alles anklingt, was für Deschner bis zum Schluss bezeichnend ist, seine Sprachkraft ebenso wie seine leidenschaftliche Kritik alles Verlogenen und Inhumanen in Kirche und Gesellschaft, auch im barbarischen Umgang mit dem Tier. Nachwort: Dr. Karl Corino, langjähriger Leiter der Literaturabteilung beim Hessischen Rundfunk, Entdecker junger Autoren, zumal in der DDR – u.a. Wolfgang Hilbig, Biograf von Robert Musil. – Weitere Neuauflagen werden in der „Deschner-Edition“ folgen, z.B. Opus Diaboli – Fünfzehn unversöhnliche Essays über die Arbeit im Weinberg des Herrn (1984) sowie, aktualisiert durch den Historiker Dr. Alexander Bahar, Der Moloch – Eine kritische Geschichte der USA (1992).

Am 23. April 2016 verleiht die Giordano Bruno Stiftung zum zweiten Mal ihren 2004 ins Leben gerufenen, 2007 dem englischen Evolutionsbiologen und Religionskritiker Richard Dawkins zugedachten Deschner-Preis, und zwar an den in Saudi-Arabien wegen seines vehementen Eintretens für eine säkulare Gesellschaft zu 10 Jahren Haft und 1000 Peitschenhieben verurteilten Blogger Raif Badawi und an seine Frau, die Menschenrechtsaktivistin Ensaf Haidar. Sie wird den mit 10.000 Euro dotierten Preis im Rahmen eines öffentlichen Festakts in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt entgegennehmen, die Laudatio hält der deutsch-arabische Islamkritiker und Bestsellerautor Hamed Abdel-Samad. Nähere Infos siehe hier.

Nicht nur vor diesem Hintergrund erinnern wir am 2. Jahrestag des Todes von Karlheinz Deschner an jene seiner religionskritischen Aphorismen, welche, in diesen Zeiten aktueller denn je, über das Christentum hinaus das allen institutionalisierten Religionen, voran den monotheistischen, inhärente Gewaltpotential anklagen, religiös verbrämter Treibriemen für die militante Durchsetzung höchst irdischer Machtinteressen:

Aller Monotheismus hat etwas Chauvinistisches.

Steigerung: Eifer – Glaubenseifer – Feuereifer.

Hat eigentlich die Skepsis auf die Schlachtfelder geführt oder der Glaube?

Illusionen müssen sterben, damit Menschen leben können.

(Quelle: Diese Aphorismen wurden einbezogen in den 4., im Herbst 2016 bei Lenos/Basel posthum erscheinenden Band alter und neuer Aphorismen „letzter Hand“ von Karlheinz Deschner: „Auf hohlen Köpfen ist gut trommeln“.

In Kürze wird ein Herzenswunsch von Karlheinz Deschner erfüllt: die Verlinkung von deschner.info mit den Webseiten langjähriger Freunde: des Schriftstellers Dr. Klaus Katzenberger, der Malerin Dr. Hedwig Katzenberger, des Philosophen, Schriftstellers und Journalisten Robert Mächler, engagiertester Mittler des kirchen- und religionskritischem Werks von Karlheinz Deschner in der Schweiz. Wie oft zitierte er einen der zentralen Aphorismen seines Freundes:

„Solange die Menschheit eine Religionsgeschichte hat, hat sie eine Kriegsgeschichte.“

27.11.15 Der Alibri Verlag wird im Frühjahr 2016 im Rahmen seiner Deschner-Edition die beiden Romane von Karlheinz Deschner Die Nacht steht um mein Haus und Florenz ohne Sonneneu auflegen. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Seite des Verlages. Dort gibt es auch die Möglichkeit der Vorbestellung.

 

30.10.15 Vor kurzem hat der Alibri Verlag Karlheinz Deschners unverzichtbares Meisterwerk Abermals krähte der Hahn neu aufgelegt. Jetzt ist beim Humanistischen Pressedienst ein Gespräch mit Herbert Steffen, dem Vorstandsvorsitzender der Giordano-Bruno-Stiftung erschienen. Darin schildert er, welch wichtige Rolle dieses Buch in seinem Leben spielte und wie er zu Deschners Mäzen wurde. Hier geht es zum ganzen Interview.

 

14.09.15 Soeben erschien bei Alibri in der Reihe „Deschner-Edition“ die Neuauflage von Abermals krähte der Hahn. Wie kaum ein anderes Buch hat diese akribische Arbeit unzähligen Menschen dabei geholfen, sich kritisch mit dem Christentum auseinanderzusetzen. Denn Deschners Arbeit zeigt, dass bereits die Grundlagen des christlichen Glaubens überaus fragwürdig sind und sich die spätere Kriminalgeschichte des Christentums fast schon folgerichtig daran anschloss.
Gegenstand des erstmals 1962 erschienenen Werkes ist vor allem die Alte Kirche. Untersucht werden die frühen Auseinandersetzungen, die Entstehung des Hierarchischen Apparates, der Umgang mit Abweichlern im eigenen Lager und mit konkurrierenden Erlösungsreligionen. Die Kontinuitäten der Politik der Päpste – „Stellvertreter“ Christi immerhin – weisen schließlich bis ins 20. Jahrhundert. 
In Absprache mit den Korrektorinnen, die Deschners Werk zum Teil recht gut kennen, wurden eine Handvoll Stellen behutsam aktualisiert sowie einige Fehler älterer Auflagen beseitigt. Zudem wurde das Personen- und Sachregister, das in den letzten lieferbaren Taschenbuchausgaben fehlte, wieder hergestellt. Die entscheidende Neuerung ist aber, dass nun wieder eine gebundene Ausgabe vorliegt, die im Schriftbild auf Lesefreundlichkeit achtet. Zur Rezension des Werkes von Gabriele Röwer im Schweizer "frei denken" siehe hier.

 

13.08.15 Die Zeitschrift „Aufklärung und Kritik“ veröffentlichte in Heft 2/2015 eine Replik von Gabriele Röwer auf Professor Mynareks Deschner-Nachruf im österreichischen „freidenker“ 2/2014 (zuvor, kaum verändert, erschienen als Würdigung Deschners im Sonderheft 9/2004 von „Aufklärung und Kritik“, siehe unten Update vom 8.4.2015). Wie schon im „freidenker“ 4/2014, wendet sich ihr – Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Deschner und Mynarek aufzeigendes – „Plädoyer für einen kirchenkritischen Methodenpluralismus“ entschieden gegen die Übernahme verbreiteter Vorurteile durch Hubertus Mynarek wie auch gegen dessen ungerechtfertigte, teilweise in sich widersprüchliche Kritik an Deschner.


23.7.15 Bei der Deutschen Post gibt es seit einiger Zeit die Möglichkeit, sich individualisierte Briefmarken erstellen zu lassen. Die Giordano-Bruno-Stiftung stellt hierzu einige frei verwendbare Motive zur Verfügung. Darunter ist auch eine Briefmarke von Karlheinz Deschner. Wie das Verfahren genau funktioniert, können Sie hier nachlesen.


23.06.15
Am 17. Juni 2015 erschien im Marburger Tectum-Verlag die von Professor Horst Herrmann leicht überarbeitete Neuauflage des 1991 von ihm und Karlheinz Deschner bei Rasch&Röhring, später in Italien und Spanien publizierten „Anti-Katechismus“ – 200 Gründe gegen die Kirchen und für die Welt. Nähere Informationen sind hier abrufbar.

 

15.06.2015 Am Abend des 4. Juni 2015 wurde die Gründung der GBS-Regionalgruppe Unterfranken, der Heimat Karlheinz Deschners, im Toscanasaal der Würzburger Residenz gefeiert, Auftakt auch ihres Engagements für die weitere Verbreitung des Werks dieses Autors. Die beiden Redner – Herbert Steffen (Gründer der Giordano Bruno Stiftung und langjähriger Förderer von Deschners Opus Magnum, der „Kriminalgeschichte des Christentums“) und Hamed Abdel-Samad (Kritiker des Islam) fanden große Resonanz bei den 130 Teilnehmern dieser Veranstaltung. Lesen Sie hier den Bericht (mit Videos) sowie einige Kommentare dazu, u.a. von Deschners Freund Professor Horst Herrmann und von Gabriele Röwer (Mitglied der Redaktion von deschner.info); die ergänzte Fassung ihres Kommentars lesen Sie hier.




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 








08.04.2015 Die Redaktion gedenkt des Todes von Karlheinz Deschner vor einem Jahr, am 8. April 2014, durch Einbeziehung einiger neuerer Würdigungen des Autors auf seiner Website.

Vorangestellt sei, aufgrund zahlreicher Rückfragen unserer Leser, der Versuch wenigstens einer, wenn leider auch nur partiellen, Rekonstruktion des eindrucksvollen Videos eines italienischen Verehrers Karlheinz Deschners vom 10.4.2014: das mit diesem Video verbundene YouTube-Konto wurde, so die Meldung überraschend am 3.9.2014, „aufgrund mehrerer Meldungen Dritter über Urheberrechtsverletzungen gekündigt“. Den Text (hier übersetzt von Renate White) begleiteten Fotos des Verstorbenen und das Adagio in re (base) 1999 von Richard Benson.

Den Freund des nicht namentlich genannten Verfassers dieses Videos, Professor Carlo Modesti Pauer, mit Karlheinz Deschner befreundeter Herausgeber etlicher seiner Werke in den Edizioni Ariele/Milano, interviewte der italienische Medienschaffende Gian Luca Valentini (Verfasser einer Würdigung Deschners auf seinem Blog vom 3.9.2014, in Auszügen übersetzt von Renate White) am 26.9.2014 für die Zeitung „Inchiesta“ (in Auszügenübersetzt von Margarete von Rüden).

Eine Würdigung auch einmal der Glaubenskritik Deschners am Beispiel seiner am 13.6.1993 anlässlich der Verleihung des Alternativen Büchnerpreises in Darmstadt verlesenen Tritinäts-Kritik „Unsere tägliche Illusion gib uns heute“ war am 8.8.2014 im Blog der „Brights“ zu lesen, eine Übernahme aus der NRhZ vom 15.6.2014 .

Auf einen „Nachruf“ von Hubertus Mynarek auf Karlheinz Deschner im österreichischen „freidenker“ 2/2014, S. 59-59 (online 6.8.2014 ), mit einigen Aktualisierungen geringfügig veränderte Fassung des Erstabdrucks in „Aufklärung und Kritik“ 9/2004, replizierte Gabriele Röwer im „freidenker“ 4/2014. Die Langfassung dieser Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen beiden Kirchenkritikern aufzeigenden, sich nicht minder vehement gegen die Übernahme verbreiteter Vorurteile wie auch gegen ungerechtfertigte, teilweise auch in sich widersprüchliche Kritik Mynareks an Deschner wendenden Replik ist seit dem 31.3.2015 auch online zu lesen.

Zu einer Matinee über „Karlheinz Deschner und die Kriminalgeschichte des Christentums am 26.4.2015 lädt der „Düsseldorfer Aufklärungsdienst“ in Zusammenarbeit mit „zakk“ und dem „Heinrich Heine Salon e.V. ein.

 

31.01.2015 Der Alibri Verlag stellt seine Vorschau für das Frühjahr 2015 vor. Darin sind auch ausführliche Informationen zur Neuauflage von Karlheinz Deschners unverzichtbarer Kirchenkritik Abermals krähte der Hahn.

 

24.01.2015 Die Giordano-Bruno-Stiftung hat beim Deutschen Bundestag eine Petition eingereicht, welche die Abschaffung des deutschen Gotteslästerungsparagraphen fordert. Dieses Zensurgesetz bekämpfte auch Karlheinz Deschner, namhafter Verfasser u.a. der zehnbändigen „Kriminalgeschichte des Christentums“ und der „Politik der Päpste“ (im 19. und 20. Jahrhundert), etwa in seiner Schrift „Die beleidigte Kirche oder Wer stört den öffentlichen Frieden?“ Gutachten im Bochumer § 166-Prozeß, 1986. Bitte unterstützen Sie, auch vor diesem Hintergrund, die Petition. Vielen Dank!

 

10.01.2015 Die Redaktion hofft, dass alle Leserinnen und Leser die christlichen Feiertrage ohne größeren Schaden überstanden haben. 2015 wird für alle, die Deschners Schriften schätzen, ein spannendes Jahr werden. Derzeit arbeitet der Alibri Verlag mit Hochdruck an der Neuauflage von Deschners Meisterwerk Abermals krähte der Hahn. Wer diese hochwertige und umfassend übearbeitete Neuauflage noch nicht vorbestellt hat, sollte dies jetzt nachholen.

 

Neuauflage von Abermals krähte der Hahn

Abermals krähte der Hahn ist bis heute für viele Karlheinz Deschners wichtigstes Buch. Deschner zeigt darin, dass bereits die Grundlagen des christlichen Glaubens fragwürdig sind und sich die spätere Kriminalgeschichte des Christentums fast schon folgerichtig daran anschloss.Der Alibri Verlag wird nun dieses Buch im Frühjahr 2015 in einer sorgfältig editierten Fassung neu auflegen. Das Buch kann ab sofort beim Verlag zum Subskriptionspreis von 39.- Euro statt später 44.- Euro vorbestellt werden. Des weiteren gibt der Alibri Verlag auf seiner Website bekannt, dass noch weitere Werke von Karlheinz Deschner neu aufgelegt werden sollen. Für 2016 ist Opus diaboli vorgesehen, für 2017 Der Moloch.
Der Verlag ruft zudem auf seiner Website dazu auf, Vorschläge einzureichen, welche Werke als nächste unbedingt erscheinen sollten. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

 

Ein Juwel der Aufklärung

Nachruf auf Karlheinz Deschner
(10.04.2014)

Karlheinz Deschner ist tot. Der "größte Kirchenkritiker aller Zeiten" (Dieter Birnbacher) starb am vergangenen Dienstag im Alter von 89 Jahren in seiner Heimatstadt Haßfurt. Aus diesem traurigen Anlass hat Michael Schmidt-Salomon einen Nachruf verfasst, der das Werk und Leben Deschners ,"die Personifikation des aufklärerischen Ärgernisses",  noch einmal anschaulich würdigt. Der u.a. von einigen Online-Medien übernommene Text ist auf der Website der Giordano-Bruno-Stiftung erschienen und kann hier in ganzer Länge gelesen werden. Die Beerdigung von Karlheinz Deschner wird im engsten Familienkreis stattfinden. Beileidsbekundungen können an die Adresse der Giordano-Bruno-Stiftung gerichtet werden. Sollten Besucher von Karlheinz Deschners Grab in Trossenfurt entgegen seiner letztwilligen Verfügung christliche Symbole (wie zum Beispiel ein Grablicht) vorfinden, sind sie befugt, sie zu entfernen.

Seines langjährigen Autors gedachte der  Rowohlt-Verlag in den bookmarks 05/2014, der Alibri- Verlag in den Alibri-News; die Zeitschrift „Aufklärung und Kritik“ kündigt einen Nachruf auf ihren Mitherausgeber Karlheinz Deschner in A&K 2/2014 an.


Weitere Nachrufe auf Karlheinz Deschner

Kurz nach der dpa-Mitteilung zum Tode Karlheinz Deschners am 8.April 2014 durch den Vorsitzenden der Giordano-Bruno-Stiftung, Herbert Steffen, am Vormittag des 10. April 2014 verbreitete sich diese Nachricht wie ein Lauffeuer durch die deutschsprachigen Länder (eine Auswahl dieser Nachrufe und weiterer Reaktionen auf den Tod Karlheinz Deschners sowie eine Entkräftung häufig kolportierter Fehlbehauptungen über dessen Werk und Vita sind unter deschner.info/Resonanz zu lesen).

Aber auch in Italien, wo Deschner bereits 2007 ausgezeichnet wurde mit dem Mailänder "Premio letterario Giordano Bruno" (Bericht auf deschner.info), reagierte man mit großer Trauer sofort auf diese Meldung vom Ableben des auch und gerade dort hochgeschätzten Kirchenkritikers: Das bewegende Video  eines (bislang nicht bekannten) Freundes von Professor Carlo Pauer Modesti, Herausgeber etlicher Werke Karlheinz Deschners in den Edizioni Ariele/Milano, eröffnete eine Reihe weiterer Reaktionen aus nicht deutschsprachigen Ländern auf den Tod von Karlheinz Deschner: außer nochmals in Italien u.a. in Griechenland, in den Niederlanden sowie  in Spanien; am 2. Mai 2014 gedachte man Deschners dort auch in einem Blog Ateismo para Christianos – Por un dialogo racional con el Christianismo Moderno.

Zahlreiche Nachrufe aus den deutschsprachigen Ländern sind in der weiter unten folgenden Rubrik „Würdigungen von Deschners Lebenswerk in den Medien“ zu lesen.



Deschners Politik der Päpste erschienen


Nun ist der gleichsam 11. Band von Deschners Opus magnum endlich erschienen, von vielen seiner Leser und Rezensenten lange erwartet (vgl. Würdigungen des Bandes auf deschner.info/Resonanz – separat oder in Besprechungen des im März 2013 mit dem 10. Band der „Kriminalgeschichte des Christentums“ abgeschlossenen Gesamtwerks): 1231 Seiten, Gesamtregister, zusätzliche Literaturliste und ein langes Nachwort von Michael Schmidt-Salomon – der Kauf der Neuauflage von Karlheinz Deschners Politik der Päpste lohnt sich, auch für diejenigen, die bereits die Originalausgabe im Regal stehen haben.  Wer das Buch direkt beim Verlag bestellt, der  unterstützt diesen bei seiner wertvollen Arbeit  in besonderem Maße!

Weitere Informationen und die Bestellmöglichkeit gibt es beim Alibri Verlag.


Aus Anlass dieser Neuauflage sei erinnert an die im Internet (u.a. You Tube; Neue Rheinische Zeitung) nachzuhörende Sendung „Das Wort zum Sonntag“ (KAOS Berlin 1992 für Kanal 4)  mit 12 Lesungen Deschners aus der „Politik der Päpste“ von 1992 (unter besonderer Berücksichtigung der Kooperation des Vatikans mit den Faschisten).

 



Festakt zum Erscheinen der Kriminalgeschichte 

Am 23.März 2013 fand in den Räumen der Giordano-Bruno-Stiftung (Oberwesel) ein Festakt statt zum Abschluss von Karlheinz Deschners Opus Magnum, der zehnbändigen, seit 1986 bei Rowohlt erschienenen „Kriminalgeschichte des Christentums“. Lesen Sie dazu den Bericht von Evelin Frerk, die dieses für Gäste wie Mitwirkende sehr bewegende Ereignis von gewissermaßen historischer Bedeutung auch filmte. 

Nachtrag:  Wir dokumentieren die Reden der Beteiligten sowie die Berichterstattung verschiedener Medien zu diesem Ereignis. >>mehr...


 



Kriminalgeschichte am 8. März erschienen

Wir weisen darauf hin, dass  Karlheinz Deschners kirchenkritisches Opus Magnum die Kriminalgeschichte des Christentums  heute erschienen ist  und  überall im  Buchhandel bestellt werden kann. 

Wer Band 10 oder einen der anderen Bände lieber bestellen  möchte, kann dies zum Beispiel beim säkularen Buchversender denkladen tun.  Damit wird gleichzeitig auch die säkulare Szene unterstützt. Zur Bestellung

Hinweis: Auch zur Kriminalgeschichte des Christentums Band 10 ist wieder eine Begleitbroschüre erhältlich. Diese gibt es online auf der Website des Rowohlt-Verlages. Bei einer Bestellung im denkladen gibt es die Broschüre in gedruckter Form zum Buch dazu (Solange der Vorrat reicht). 

Zu den 10 Bänden der „Kriminalgeschichte“ veröffentlichte der Rowohlt-Verlag im Frühjahr 2014 ein  von Hubert Mania mit Unterstützung durch Karlheinz Deschner erstelltes Sach- und Personenregister. Dieses „unentbehrliche Hilfsmittel“ für Wissenschaftler wie auch Leser und Sammler von Deschners epochalem Hauptwerk ist ebenfalls im denkladen erhältlich.





Würdigungen von Deschners Lebenswerk in den Medien

Liebe Leserinnen und Leser,

damit Sie sich über aktuelle Würdigungen Deschners und seines kirchenkritischen Werks informieren können, insbesondere seit dem Abschluss seines Opus Magnum, der „Kriminalgeschichte des Christentums“ (Band 1-10)  im März 2013 sowie seit der Neuauflage ihres quasi 11. Bandes, der „Politik der Päpste“ im 19. und 20. Jahrhundert (Alibri-Verlag September 2013), ebenso nach seinem Tod am 8. April 2014, haben wir eigens die Rubrik Resonanz erweitert. Es wird sich lohnen, dort regelmäßig hineinzusehen.

Die Redaktion 

 



Karlheinz Deschner: Die Politik der Päpste

Das Buch kann nur noch bis zum 31.März  beim Verlag zum Subskriptionspreis vorbestellt werden.

Die Politik der Päste ist gewissermaßen der vorab erschienene letzte Band der „Kriminalgeschichte des Christentums“: Karlheinz Deschners voluminöse Geschichte päpstlicher Machtpolitik in der Moderne. Im Frühjahr wird eine um ein Nachwort von Michael Schmidt-Salomon erweiterte Neuausgabe erscheinen, die noch bis zum 31.März zur  Subskription angeboten wird...


Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zu bestellen, finden sich auf der Homepage des Alibri Verlages.


 



"Karlheinz Deschner: Leben-Werk-Wirkung"

Festveranstaltung zur Vollendung der "Kriminalgeschichte des Christentums" am gbs-Stiftungssitz in Oberwesel

Im März erscheint der 10. und letzte Band von Deschners Monumentalwerk "Kriminalgeschichte des Christentums" sowie eine aktualisierte Neuausgabe der "Politik der Päpste" (gewissermaßen der "inoffizielle 11. Band der Kriminalgeschichte"). Dieses Ereignis soll mit einem Festakt zu Ehren Karlheinz Deschners am gbs-Stiftungssitz in Oberwesel gefeiert werden. 


Weitere Informationen sowie die Möglichkeit sich anzumelden, finden Sie auf der Homepage der Giordano-Bruno-Stiftung.


 



DESCHNER VOLLENDET SEIN MONUMENTALWERK:

10. BAND DER "KRIMINALGESCHICHTE DES CHRISTENTUMS" UND "DIE POLITIK DER PÄPSTE" ERSCHEINEN IM FRÜHJAHR 2013

Im März 2013 ist es endlich so weit: Mit dem Erscheinen von Band 10 der "Kriminalgeschichte des Christentums" findet Karlheinz Deschners monumentale Anklageschrift gegen die "Religion der Nächstenliebe" ihren krönenden Abschluss. Das Buch umfasst 320 Seiten und wird im Handel 22,95 Euro kosten. Wie schon zu den vorangegangenen Bänden wird der Rowohlt-Verlag auch zum 10. Band eine ausführliche Begleitbroschüre herausbringen. Weitere Informationen hierzu sowie zur Festveranstaltung, die die Giordano-Bruno-Stiftung zu Ehren Deschners im März organisieren wird, folgen demnächst. 

Etwa zeitgleich mit der Veröffentlichung des 10. Bandes der Kriminalgeschichte wird im Alibri Verlag eine erweiterte Neuauflage des Deschner-Buchs „Die Politik der Päpste" erscheinen. Das voluminöse Werk (etwa 1.100 Seiten) mit dem Untertitel „Vom Niedergang kurialer Macht im 19. Jahrhundert bis zu ihrem Wiedererstarken im Zeitalter der Weltkriege“ ist gewissermaßen der inoffizielle 11. Band der „Kriminalgeschichte des Christentums", schließt es doch mehr oder weniger exakt an den Schluss des 10. Bandes (Ende des 18. Jahrhunderts) an.

Die Darstellung beginnt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als die katholische Kirche politisch an Macht verliert und naturwissenschaftliche Erkenntnisse die Grundlagen des Glaubens weithin erschüttern. Deschner führt die Untersuchung von Pontifikat zu Pontifikat: von Pius IX., dem Verkünder päpstlicher Unfehlbarkeit, zu dem wieder die Weltherrschaft erstrebenden Leo XIII.; weiter zu Pius X., der Österreich 1914 anspornen lässt zum Krieg gegen Serbien, und zu Benedikt XV., der den Vatikan zu einem der Kriegsgewinnler macht. Sein einflussreicher Nachfolger Pius XI. unterstützt Mussolini, Hitler, Franco, den Spanischen Bürgerkrieg. Und Pius XII., auf rund 450 Seiten am ausführlichsten vorgestellt, setzt diesen antikommunistischen Kurs fort – zur Verfolgung und Vernichtung der Juden fast ausnahmslos schweigend und die Ermordung orthodoxer Serben durch die katholisch-faschistische Ustascha in Kroatien widerspruchlos duldend.

Deschner weist nach, dass die Stellvertreter Gottes auch in dieser Epoche stets auf der Seite jener Mächtigen standen, von denen sie sich Unterstützung für ihre imperialen Ziele erhofften. Mit Johannes XXIII. und dem II. Vatikanischen Konzil änderte sich das nicht wesentlich. Paul VI. setzte alles daran, den sogenannten Reformgeist zu zähmen, und Johannes Paul II. kehrte endgültig zur Machtpolitik unter konservativem Vorzeichen zurück.

„Die Politik der Päpste", vergleichsweise knapp umrissen bereits in Deschners Frühwerk „Mit Gott und den Faschisten“ von 1965, erschien erstmals als zweibändige Ausgabe unter dem Titel „Ein Jahrhundert Heilsgeschichte" (1982/1983) und wurde 1991 in einer erweiterten Fassung neu aufgelegt. Für die Neuausgabe im Alibri-Verlag zeichnet Michael Schmidt-Salomon die Entwicklung seit dem Ende des real existierenden Sozialismus nach. Der Band wird im Buchhandel 59 Euro kosten, kann jedoch ab sofort zum günstigeren Subskriptionspreis von 49 Euro direkt beim Verlag bestellt werden.

 

Der Skizze von Karlheinz Deschners Ethik, insbesondere seiner Gedanken über Tiere in Abgrenzung von Peter Singer („Aufklärung und Kritik“ 3/2011), lässt Gabriele Röwer, langjährige kritische Begleiterin von Deschners Werk, ebenfalls in Absprache mit dem Autor und von ihm autorisiert, einen Essay über die Bedeutung des Agnostizismus im geistigen Kontext seines Schaffens folgen (Aufklärung und Kritik 3/2012, Kurzfassung im hpd vom 3.6.15, 3. Kommentar).  Über weite Strecken hin, zumal im 2. Hauptteil – Deschners Abgrenzung von Kants Postulaten aus der Kritik der praktischen Vernunft (1788) – kommt Deschner ausführlich zu Wort, nicht zuletzt wegen seiner auch in den zitierten Texten sich spiegelnden, selbst von Gegnern gerühmten Sprachkraft. Dem geht im 1. Hauptteil seine Auseinandersetzung mit einigen Zeitgenossen voraus: Der Abgrenzung des Agnostikers von Kritikern seiner Gedanken über Tiere (Norbert Hoerster und Edgar Dahl) folgen Reaktionen des Verfassers der im Frühjahr 2013 erscheinenden 10-bändigen „Kriminalgeschichte des Christentums“ (am ausführlichsten fortgesetzt  in „Die Politik der Päpste im 20. Jahrhundert“, Neuauflage 2013 im Alibri Verlag) auf Kritiker seiner deterministischen Grundhaltung nebst Hinweisen zum geistig-ethischen Kontext seines Opus Magnum.

 

Karlheinz Deschner wird heute am 23. Mai 88 Jahre alt. Auch im Namen der Giordano Bruno Stiftung und seiner treuen Leserschaft möchte die Redaktion der Internetseite von Herrn Deschner ihm Alles Liebe und Gute zum Geburtstag wünschen!

 

Rede von Karlheinz Deschner zur Verleihung des Deschner-Preises an Richard Dawkins

Die Rede von Karlheinz Deschner zur Verleihung des Deschner Preises an Richard Dawkins kann ab sofort auf deschner.info hier heruntergeladen werden. Das pdf- Dokument ist ein Auszug aus der beim Alibri Verlag  erschienenen Dokumentation des Festaktes von 2007. 

Briefwechsel von Karlheinz Deschner mit Robert Mächler

Der Briefwechsel von Karlheinz Deschner und Robert Mächler  kann ab sofort auf deschner.info hier heruntergeladen werden. Das pdf- Dokument ist ein Auszug aus der vom Verlag Haupt/Bern nun online präsentierten Langfassung des Bandes „Arme Teufel sind wir alle – Briefe von und an Robert Mächler über Gott und die Welt“ – ein Lesebuch mit 53 ausgewählten kommentierten Korrespondenzen, das in nuce gleichsam einen geistigen, zumal religionsphilosophischen Zeitspiegel der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vermittelt  – nicht nur für die Deutschschweiz  (Haupt 2010). 

Das hier abgedruckte Kapitel stellt Karlheinz Deschner, der in der ausführlichen Einleitung der Herausgeberin Gabriele Röwer fast durchweg selbst zu Wort kommt mit Passagen aus meist nicht mehr lieferbaren Büchern, in den wesentlichsten Facetten seines Denkens vor, im 2. Teil dann im Gespräch mit seinem Schweizer Freund Robert Mächler (1909-1996), Philosoph und Journalist, der das Werk des Religions- und Kirchenkritikers Karlheinz Deschner seit Mitte der 1960er Jahre rezensiert und somit für viele Leser nicht nur zwischen Zürich und Bern erschlossen hat. Karlheinz Deschners Bedeutung für Robert Mächler und für die nach ihm benannte Stiftung wurde am 23.10.2011 während der Mächler-Centenarfeier in Baden (Schweiz) durch Michael Schmidt-Salomon gewürdigt (siehe damaligen Hinweis auf deschner.info sowie www.robert-maechler-stiftung.ch).

Weitere Informationen zum Buch finden Sie auf der Website des Haupt Verlages. Dort kann die Briefauswahl – nach dem Urteil des namhaften Schweizer Literaturkritikers und Schriftstellers Charles Linsmayer „ein Meilenstein in der Aufarbeitung der schweizerischen Geistes- und Kulturgeschichte“ – auch bestellt werden.


Ehrung als „Künstler des Monats“

Karlheinz Deschner, dessen auf 10 Bände angelegte „Kriminalgeschichte des Christentums“  2012 bei Rowohlt erscheinen wird, wurde vom Forum der Metropolregion Nürnberg zum „Künstler des Monats“ (Dezember 2011) nominiert und damit insbesondere für sein erzählerisches und essayistisches Werk geehrt. In verschiedenen Genres habe er 51 Bücher publiziert, darunter „herausragende Werke“, die in der Fachwelt ein lebhaftes Echo hinterlassen hätten.


Pius XII. und die "alten christlichen Traditionen"

Aus Anlass des Besuches von Papst Benedikt XVI. am 22. September 2011 in Berlin erinnert Karlheinz Deschner an Pius XII. und kritisiert scharf die in Aussicht gestellte Seligsprechung dieses Papstes. Die Text-Dokumentation, die aufzeigt, wie umfassend Pius XII. die Faschisten seiner Zeit unterstützte, beruht auf einer Auswahl früherer Veröffentlichungen des Autors.

Schon 1965 hatte Deschner (in: "Mit Gott und den Faschisten") prognostiziert, dass Pius XII. "so offensichtlich in die ungeheuersten Greuel der faschistischen Ära verstrickt" gewesen sei, "dass es bei der Taktik der römischen Kirche nicht verwunderlich wäre, spräche man ihn heilig". Allem Anschein nach will ausgerechnet der "deutsche Papst" Benedikt XVI. Deschners düstere Prophezeiung erfüllen...

Lesen Sie hierzu die PDF-Datei "Pius XII. und die alten christlichen Traditionen"

Update 22. September 2011: Zur geplanten Seligsprechung hat Karlheinz Deschner außerdem auch einen Beitrag für die Frankfurter Rundschau verfasst. 

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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am29.08.2018